Schnell viel lernen: 3 Wege zum Erfolg!

Schnell viel lernen: ist das gut? Nein, um ehrlich zu sein werden wir einen Teil der Dinge wieder vergessen. Sogar den größeren Teil. Allerdings gibt es Situation die es so erfordern. Abschlussprüfungen beispielsweise. Hier wird aus einem riesigen Wissensfeld etwas abgefragt was einfach erfordert, dass wie schnell viel lernen.

Schnell viel lernen Tipp 1: Lerne konzentriert allein

Meistens sehen wir uns vor einer Prüfung damit konfrontiert schnell viel lernen zu müssen. Es ist an der Stelle auch egal, ob wir nicht da waren, nicht aufgepasst haben oder es im Zweifel auch nicht verstanden haben. Irgendwie muss der Lernstoff jetzt in den Kopf, damit die Prüfung absolviert werden kann.

Lerngruppen mit anderen Lernenden sind gut – aber nicht dann wenn es um Zeit geht. Das Wissen in der Anwendung zu vertiefen stellt sich, dass es sich in das Langzeitgedächtnis einbrennt. Das ist die sicherste Methode. Dafür hast du aber keine Zeit! Schnell und viel bedeutet „jetzt sofort“! Folglich solltest du Lerngruppen in einer solchen Situation meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Konzentrier dich und plane deine Lernphase

Am besten ist es wenn du die produktivste Zeit des Tages nimmst. Solltest du dort verhindert sein, weil du arbeiten oder studieren musst, gehört das Lernen bei dir in die Randzeiten. Wenn es wirklich superwichtig ist, solltest du darüber nachdenken vor der Arbeit bereits loszulegen. Musst du um 8 Uhr im Büro sein, kannst du eine Zeit lang mal morgens um 4 Uhr oder 5 Uhr aufstehen und vorher noch zwei Stunden lernen. Da stört dich keiner und du hast vermutlich noch das höchste Energielevel.

Schnell viel lernen Tipp 2: Arbeite in 50 Minuten- Blöcken

Teile dir deine Zeit für die Vorbereitung auf die Prüfung sehr genau ein. Überfordere dich nicht zu sehr, aber lass es auch auf keinen Fall schleifen. Achte darauf, dass du mindestens 6-7 Stunden Schlaf bekommst und verlege die Lerneinheiten wie schon beschrieben lieber in die Morgenstunden. Besorg dir einen Wecker und time dein Smartphone entsprechend. Beginne zu einer Uhrzeit und lass den Wecker nach genau 50 Minuten klingeln.

Während der Zeit gibt es nichts, außer dem Lernen

Bereite die Phase vor, zieh sie durch und dann genieß nach 50 Minuten die Pause von 10 Minuten. Dort ist dann Zeit für Trinken, Kaffee machen, frische Luft schnappen oder den Toilettengang. Während der Arbeitszeit von 50 Minuten solltest du dir das strikt untersagen.

Nach den 10 Minuten klingelt wieder dein Wecker und die nächste Zeiteinheit beginnt. Wieder 50 Minuten hochkonzentriertes Arbeiten an den Aufgaben und dem Stoff, den du lernen musst.

Tue was dir gut tut

Übrigens: es gibt hierbei verschiedene Modelle. Einige sprechen davon das man zwei Stunden am Stück lernen soll, um dann 15-20 Minuten Pause zu machen. Wiederrum andere erklären, das man in 25-Minuten-Einheiten arbeiten soll mit 5 Minuten Pause. Welches Modell du davon umsetzt ist eigentlich gänzlich. Du solltest das anwenden, womit du dich am besten fühlst und am schnellsten lernen kannst

Schnell viel lernen Tipp 3: Wer schreibt der bleibt

Nein, damit ist nicht gemeint das du in der Prüfung schreiben sollst wie ein Weltmeister. Du sollst es in der Lernphase machen. Lese nicht die Inhalte und versuche sie auswendig zu lernen, sondern schreibe sie auf. Dabei solltest du nach Möglichkeit nicht 1:1 aus dem Buch kopieren, sondern eigene Formulierungen dafür finden und diese dann aufschreiben.

Warum? Ganz einfach, dein Gehirn wird damit beschäftigt. Über das Lesen nimmst du den Lernstoff auf und über das Schreiben wendest du ihn an. Damit prägst du dir die Inhalte besser ein und kannst dich länger daran erinnern.

Solltest du alte Klausuren oder Prüfungen haben, mach sie mehrfach durch. Du kannst dir sicher sein, dass du die Aufgaben gut kannst und die Anwendung beherrscht, wenn du sie drei oder vier Mal in Folge richtig gelöst hast.

Merke dir, dass nicht das Lesen oder das Auswendig-Lernen sich einprägt, sondern das Anwenden

Schnell viel lernen ist eine Stress-Situation für dich und deinen Körper. Achte darauf, dass du ihn in der Zeit bestmöglich mit Energie versorgst. Koche dir leichte Sache, trinke Wasser und verzichte auf Fertig-Essen, auch wenn du damit Zeit sparst. Das belastet deinen Organismus und du hast weniger Energie über für das Lernen.

Nach mehreren Einheiten, spätestens aber nach drei Stunden solltest du eine Erholungspause machen. Diese darf 60 – 90 Minuten lang sein. Geh dort eine Runde spazieren oder Laufen. Koch dir etwas Schnelles aber leicht bekömmliches und versuche dein Gehirn auf andere Gedanken zu bringen. Abwechslung regt deinen Denkapparat, was dir bei der darauffolgenden Lern-Einheit zu Gute kommen wird.

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